Auf dem Weg zur Weltwirtschaft

Schon die Wirtschaftsräume des Altertums waren durch vielfätige Handelsrouten, die so genannte Seidenstraße, mit einander verbunden, und im Zeitalter der Kreuzzüge verstärkte sich dieser Austausch erheblich, insbesondere zwischen dem arabischen und dem europäischen Raum. Auch das Mongolische Reich trug zum ost-westlichen Austausch bei, doch erst im Laufe der europäischen Expnsion tragen die Wirtschaftsbeziehungen weit entfernter Wirtschafträume entscheidend zur Kapitalakkumulation eines Raumes bei. Zunächst schafften die Konquistadoren recht einseitig Reichtümer aus den neu entdeckten und eroberten Gebieten nach Europa. Doch im Zuge der Industriellen Revolution kam es dann zu einem Warenaustausch dieser weit voneinander entfernten Wirtschaftsräume, der den Produktionsaufwand für beide Seiten herabsetzt.[1] Aufgrund dieser praktischen Erfahrung wird der Merkantilismus als ökonomische Theorie ganz aufgegeben und mehr und mehr durch die Freihandelstheorie ersetzt. Erst in dieser Phase entsteht eine Weltwirtschaft im modernen Sinne.

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