Wikipediagefahr

All das Geschimpfe über Blockwarte, Löschnazis u.a. in der Wikipedia ist völlig überzogen, auch wenn immer wieder einzelne sich daneben benehmen, dummes Zeug daherreden oder Fehlentscheidungen treffen.

Die Gefahr liegt darin, dass  die Wikipedia irgendwann ein Monopol als universelles Lexikon entwickeln könnte. Das könnte passieren, wenn sich ihre Qualität weiter steigert und alle an Enzyklopädiearbeit Interessierten bei ihr mitarbeiten. Die Herabsetzung der Wikipedia und der Arbeit der Wikipedianer, die gegenwärtig im Netz Mode ist, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Möglichkeit besteht.

Die Gefahr eines Monopols aber wäre, dass gewisse innovative Wissensbereiche (und das könnten auch neue politische Bewegungen sein) aufgrund der Regeln und der Struktur der Wikipedia unterdrückt werden. Sie hat nämlich durchaus eine Tendenz zur Erstarrung, auch wenn das, was gegenwärtig darüber gesagt wird, stark übertrieben ist.

Deshalb ist zu hoffen, dass die wüsten Angriffe nicht einfach nur abgewehrt werden, sondern zu einem Überdenken der Löschgewohnheiten in der Wikipedia führen. Angemahnt wurde das von Wikipedianern schon lange.

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Eine Antwort to “Wikipediagefahr”

  1. Jean-Pol Martin Says:

    Je mehr über dieses wunderbare Instrument diskutiert und nachgedacht wird, desto größer die Chance, dass die Menschen dessen Wert erkennen.

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